Etappe 1: St. Jean Pied de Port – Roncesvalles

Fakten zur Etappe 1 von St. Jean Pied de Port nach Roncesvalles:

  • Startort: St. Jean Pied de Port
  • Zielort: Roncesvalles
  • Länge: 25 Km
  • Gehzeit circa: 7h
  • Schwierigkeitsgrad: schwer
  • Besonderes: Achtung im Winter vor dem Pyrenäenweg!

Details zur Etappe 1 des Camino Francés:

Es geht in Frankreich los in Saint-Jean-Pied-de-Port.  Dort beginnt nicht nur der Camino Francés, sondern es endet auch die Via Podiensis, einer der französischen Jakobswege.

Von St. Jean laufen wir über 25 Kilometer und vor allem einige schmerzhafte Höhenmeter nach Roncesvalles in Spanien. Es geht über die Pyrenäen und den Ibañeta-Pass in über 1.000 Meter Höhe.  Im Winter kann der Weg sogar gefährlich werden durch den Schnee und gesperrt sein.

Hier ist Kräfte einteilen gefragt, denn die 1. Etappe des Weges ist gleich eine der härtesten überhaupt von allen Etappen. Ein wenig unglücklich, dass sie gleich zu Beginn kommt, wo man als Pilger vielleicht noch nicht so eingelaufen ist, doch es lässt sich nicht ändern, bzw. doch – ein wenig: Mit einer Zwischenübernachtung statt dem Durchmarsch bis nach Roncesvalles. Mehr dazu im Pilgerführer.

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Die 1. Etappe des Camino Francés auf der Karte:

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5 thoughts on “Etappe 1: St. Jean Pied de Port – Roncesvalles”

  1. Lieber Christoph,
    die 1. Etappe ist eine der schönsten Etappen für mich 😍.
    Es war meine erste. Ich bin vor 7 Jahren, mit 45, zum ersten Mal den Jakobsweg gegangen.
    Ich war (bin) mit 30 kg Übergewicht, einem total falsch gepackten und mit 19 kg auch viel zu schweren Rucksack los 🤦😨
    Ich habe 12 Stunden gebraucht, kam fix und fertig in Roncessvalles an. Mein ganzer Körper hat gekrampf vor Überanstrengung 😱.
    Ich habe soviel Positives aus dieser einen Etappe mitgenommen, ich weiß jetzt, wozu ich fähig bin. Ich zehre noch heute von dieser einen Etappe! Immer wenn ich an einem Punkt bin, wo ich in meinem Leben nicht weiterkomme, sage ich mir, ich habe die Pyrenäen geschafft, dann schaffe ich alles in meinem Leben.
    Ich bin den Camino Frances in drei Jahren gegangen (wer hat schon 6 Wochen Urlaub am Stück? 😁). Ich habe mich nie in meinem Leben besser gefühlt! So viele wunderbare Menschen, Geschichten und Erfahrungen!!!
    Vor drei Jahren bin ich den portugiesischen Weg gegangen … hat mich nicht überzeugt … vielleicht war meine Erwartungshaltung einfach zu groß.
    Z.Zt. versuche ich meinen Mann zu überzeugen, mit mir ein Stück den Camino Frances zu gehen … mal sehen.
    Vielen Dank, für diese wundervolle Idee von dir. Ich werde die nächsten Wochen gespannt die Etappen verfolgen.
    Buen camino,
    Yvonne 🙋👍😘

  2. Die erste Etappe hatte ich aufgeteilt. Als Flachlandtiroler aus dem Ruhrgebiet hatte ich zu viel Respekt vor den 25 km bis Roncesvalles. So habe ich nach etwa 8 km in Orrison übernachtet. Es war sehr schön. Toll war vor allem, dass man das Abendessen mit ca. 60 Pilgern im schönen Gastraum einnimmt und nach dem Essen mit einer lockeren Vorstellungsrunde den Namen und die Herkunft aller Mitpilger kennenlernt. Es ist sehr beeindruckend das Menschen aus allen Regionen und „Ecken“ unserer Erde mit am Tisch sitzen. Es entwickelte sich eine tolle Atmosphäre und es war ein wunderschöner Abend. In den nächsten Tagen wird man auch immer wieder auf diese Mitpilger treffen und es ist schön, das sich durch den ersten Abend etwas verbindendes entwickelt hat. Ein schöner und entspannter Start mit einer etwas kürzeren ersten Etappe. 😃 !!!Buen Camino!!!

  3. Guten Morgen. Ich werde in dieses Abenteuer eintauchen. Meine Absicht ist eigentlich der Küstenweg von Irun nach Santiago de Compostela. Aber das ist halt die Neugier. Ich bin schon in der Vorbereitung für die Küste mit allem drum und dran.
    Schöne Grüße,
    Peter

    1. Noch ne kleine Ergänzung: Von Santiago de Kompostela nach Finstere und zurück hab ich mir auch vorgenommen. Ich bin ganz heiß.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Peter Laskowski

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