Etappe 4: Pamplona – Puente de la Reina

Fakten zur Etappe 4 von Pamplona nach Puente de la Reina:

  • Startort: Pamplona
  • Zielort: Puente de la Reina
  • Länge: 24 Km
  • Gehzeit circa: 5,5h
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Besonderes: Passieren einer bekannten Jakobsweg-Skulptur, einem Pilgerzug

Details zur Etappe 4 des Camino Francés:

Am heutigen vierten Pilgertag wird es wieder etwas anspruchsvoller: Wir wandern über 24 Kilometer und knapp sechs Stunden. Dabei gibt es heute mit rund 375 Höhenmetern wieder etwas mehr Kletterei als in den beiden Tagen zuvor rund um Pamplona.

Wir werden aber auch belohnt für unseren Schweiß und Einsatz: Es warten ein paar Highlights des Caminos auf uns. Zum einen passieren wir eine häufig auf Fotos zum Jakobsweg zu sehende Skulptur: Einen Pilgerzug.

Zum anderen wartet auf uns, nachdem wir den “Berg der Läuterung”, den Sierra del Perdón, passiert haben, am Ziel des Tages noch ein Hingucker: Die Brücke in Puente de la Reina.

Einige Stimmen behaupten übrigens, dass der eigentliche Camino Francés erst hier, in Puente de la Reina, beginnt. Tatsächlich war Puente de la Reina offenbar schon damals ein wichtiger Knotenpunkt – zumindest was die aus Frankreich kommenden Wege betraf.

Denn in einem “Pilgerführer aus dem 12. Jahrhundert”, übersetzt und kommentiert von Klaus Herbers, findet sich folgender Satz:

Vier Wege führen nach Santiago, die sich zu einem einzigen in Puente de la Reina in Spanien vereinen; einer geht über St-Gilles, Montpellier, Toulouse und den Somportpass, ein anderer über Notre-Dame in Le Puy, Ste-Foy in Conques und St-Pierre in Moissac, ein weiterer über Ste-Marie-Madeleine in Vézelay, St-Léonard im Limousin und die Stadt Périgueux, ein letzter über St-Martin in Tours, St-Hilaire in Poitiers, St-Jean in Angély, St-Eutrope in Saintes und die Stadt Bordeaux. Diejenigen Wege, die über Ste-Foy, St-Léonard und St-Martin führen, vereinigen sich bei Ostabat, und nach dem Überschreiten des Cisapasses treffen sie in Puente la Reina auf den Weg, der den Somportpass überquert; von dort gibt es nur einen Weg bis Santiago.” (S.50f)

Die 4. Etappe des Camino Francés auf der Karte:

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